Ende des zweiten Weltkriegs – am 24. April 1945 – wurde die Insel Wangerooge von einem schweren Luftangriff getroffen. Dabei wurden die Militäranlagen und ein Bunker, in dem sich 20 Personen befanden, bombardiert. Der Luftangriff forderte insgesamt 299 Opfer – darunter deutsche Soldaten, Marinehelfer, Zwangsarbeiter und Bewohner der Insel Wangerooge.
Bei dem schweren Luftangriff, dem die Insel Wangerooge 1945 zum Opfer fiel, hatten 20 Personen in dem Befehlsbunker "Hartmannstand" Schutz gesucht. Es überlebte jedoch keiner. Der Bunker wurde aufgrund der Leichenreste unzugänglich gemacht. Heute erinnert ein großes Holzkreuz, das man anstelle des damaligen Bunkers „Hartmannstand“ aufgestellt hat, an das entsetzliche Ereignis. Das Kreuz befindet sich auf einer Düne westlich der Uferpromenade.
Für die vielen Opfer, die 1945 durch den schweren Luftangriff zu Tode gekommen waren, erbaute der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfriedhof im Jahr 1951 einen Ehrenfriedhof. Er befindet sich neben dem Inselfriedhof, der in den Dünen im westlichen Teil Wangerooges liegt.
Friedhof und Gedenkstätte auf Wangerooge
Wangerooge
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