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Rügen geologisch
Die Insel Rügen ist kein geschlossener Komplex, sondern wie ein Puzzle aus Land und Meer, Nehrungen, Inseln, Buchten, Bodden und Halbinseln zusammengefügt.
Ihr Aussehen erhielt die Insel etwa 7.000 Jahre zurück: Der in der Weichseleiszeit entstandene Eispanzer war geschmolzen und ließ den Wasserspiegel der heutigen Ostseeinsel mächtig steigen. Als Folge ragten die Moränenrücken als einzelne Inselkerne ins Meer. So entstanden Wittow, Jasmund und Mönchgut. Schwere Stürme sorgten für starke Erosionen an den Außenküsten, so dass sich Steilküsten bildeten. Von diesen brachen Sand, Kies und Feuersteine ab und wurden durch die Strömungen im Meer abtransportiert. Durch Strömungen bildeten sich außerdem Sandhaken, es entstanden die Nehrungen, die die Inselkerne miteinander verbanden. Rügen wird von 18 Inseln umgeben, die wohl bekannteste ist Hiddensee mit 18,5 qkm und die größte ist Ummanz mit 19,3 qkm.
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